Stadt wird Zukunftsagentur Rheinisches Revier beitreten – Verwaltung bestätigt Kurs der SPD vollständig

August 07, 2018

„Mit großer Freude haben wir die Nachricht aufgenommen, dass die Stadt Mönchengladbach nun endlich Mitglied der Zukunftsagentur Rheinisches Revier wird. 1,5 Mrd. Euro wird der Bund in den nächsten Jahren in den Strukturwandel der vier Braunkohlenabbaureviere stecken und Mönchengladbach soll nach unserem Willen davon profitieren“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs.

Seit 2016 führt insbesondere die SPD-Ratsfraktion intensive Gespräche mit der Zukunftsagentur – ehemals Innovationsregion – über einen Beitritt der Stadt Mönchengladbach. Diese Überlegungen waren auch die Grundlage für einen von SPD und CDU initiierten Ratsbeschluss vom 14.12.2016. In der Zukunftsagentur arbeiten Städte, Kreise, Gewerkschaften, Industrie- und Handelskammern eng zusammen, um neue Arbeitsplätze anzusiedeln, Natur- und Umweltschutz voranzutreiben und eine neue Perspektive für die ganze Region nach dem Braunkohlenabbau zu schaffen. Genau hier muss die Stadt Mönchengladbach mit am Tisch sitzen. Die Idee, nur über den neuen Zweckverband Tagebaurandgemeinden beizutreten, hat die SPD-Fraktion immer als schwierig erachtet, da die anderen Gemeinden bereits über ihre Kreise Mitglied der Zukunftsagentur sind. Diese Haltung wurde jetzt vollzogen werden kann. Der Zweckverband Tagebaurandgemeinden, dem die Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit Erkelenz, Jüchen und Titz angehören, kann in einem Arbeitskreis mitwirken, in dem bereits andere Zweckverbände eingebunden sind.

„Ein früherer Beitritt wäre sicher möglich und wünschenswert gewesen, aber jetzt müssen wir uns engagiert an die Arbeit machen. Ich hoffe, dass die Auseinandersetzungen der letzten Monate um das Thema beiseite geräumt werden, um für die ganze Region neue Chancen zu entwickeln“, so Heinrichs.

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