EINLADUNG: Was bedeutet das Kohle-Aus für die Region? SPD im Rhein-Kreis-Neuss und Mönchengladbach diskutieren gemeinsame Strategie

April 30, 2019

Wenn spätestens 2038 die letzten Kohlekraftwerke in Deutschland vom Netz gehen, bedeutet das für das Rheinische Revier einen tiefen Einschnitt. An der gesamten Braunkohle hängen zehntausende Arbeitsplätze im Revier. Die Landschaft ist geprägt vom Tagebau. „Auf die nächsten Generationen wird ein Mammutprojekt zukommen. Wir müssen die Renaturierung der Tagebaulandschaft vorantreiben und Ersatz für verlorene Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen Forschung und Innovation, damit unsere Region nicht abgehängt wird“, ist sich Daniel Rinkert, SPD-Vorsitzender im Rhein-Kreis-Neuss sicher.

Gülistan Yüksel, Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete und SPD-Vorsitzende sieht darin große Chancen: „Strukturwandel heißt Veränderung. Und in jeder Veränderung liegt eine Chance auf eine bessere Zukunft. Wir können es schaffen, aus dem Rheinischen Revier einen Standort für nachhaltige Energie und innovative Arbeitsplätze zu machen. Dafür brauchen wir starke Partner vor Ort und Geld aus Berlin.“

„In den nächsten 20 Jahren sollen 15 Mrd. Euro Strukturmittel fließen. Als SPD wollen wir, dass vor allem Projekte gefördert werden, die neue und gute Arbeitsplätze schaffen. Zudem soll die Bildungs- und Forschungslandschaft aus Hochschulen und Fachhochschulen gestärkt und ausgebaut werden. Damit das gelingen kann, müssen wir die Netzwerke vor Ort enger zusammenbinden. Daher wollen die Sozialdemokrat*innen aus Mönchengladbach und dem Rhein-Kreis-Neuss zusammenarbeiten und Expert*innen aus Wirtschaft und Hochschulen einbinden“, sagt Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender in Mönchengladbach.

Wie gelingt der Wandel vom Braunkohlerevier zum Revier der Zukunft? Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Welche konkreten Ideen gibt es für die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze? Genau mit diesen Fragen will sich die SPD auf einer ersten Veranstaltung beschäftigen. Als Expert*innen sind der Präsident der Hochschule Niederrhein, Prof. Dr. Hans-Henning von Grünberg, die Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Mönchengladbach/ Rhein-Kreis-Neuss, Angela Schoofs und die DGB-Regionalgeschäftsführerin Düsseldorf/ Bergisches Land, Sigrid Wolf, auf dem Podium. Andreas Behncke, Landratskandidat der SPD im Rhein-Kreis-Neuss, Klaus Krützen, Bürgermeister der Stadt Grevenbroich, und Rainer Thiel, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, ergänzen die Runde.

Datum:          Dienstag, 07. Mai 2019

Beginn:         18:30 Uhr

Ort:                Museum der Niederrheinischen Seele in Grevenbroich

                       Am Stadtpark

                       41515 Grevenbroich

Einladung:    Berliner Gespräche-Mai-2019

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