Warum mache ich Politik in der SPD?

Warum mache ich Politik in der SPD?

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Das sind die Grundwerte der deutschen Sozialdemokratie. Das sind auch die Grundwerte, denen ich mich verpflichtet fühle. Als überzeugter Europäer ist die SPD die Partei, die mir eine politische Heimat gibt. Gleiches gleich und ungleiches ungleich behandeln, ist Ausdruck einer Definition von Gerechtigkeit, die ich mit der SPD teile. Freiheit muss immer wieder neu erkämpft werden und die Freiheiten die wir haben, dürfen wir weder der Nachlässigkeit noch einem übersteigerten Sicherheitsbedürfnis opfern. Solidarität bedeutet, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen müssen und wir nicht Einzelne aufgrund ihrer Individualität ausschließen dürfen. Solidarität gilt den Schwächsten in einer Gesellschaft, denn sie brauchen die Gemeinschaft, die ihnen hilft, am meisten.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands wurde im Mai 1863 aus der Taufe gehoben. Sie ist damit die älteste demokratische Partei unseres Landes. Im Jahr 2013 habe ich gemeinsam mit Reinhold Schiffers und Ferdinand Hoeren die Festschrift zum Jubiläum in Mönchengladbach verfasst. Auch in Mönchengladbach gab es Menschen, die für ihre soziale und demokratische Überzeugung große Opfer gebracht haben. Das gilt sowohl für die Zeit des Kaiserreiches als auch für die Jahre der Weimarer Republik und später des Nationalsozialismus. Als Relikte aus dieser Zeit sind zwei Fahnen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold erhalten, die den Faschismus versteckt bei einem Genossen überdauert haben. Sie sind Ausdruck des lebendigen Kampfes gegen Unterdrückung, Terror und Ungerechtigkeit. Die SPD ist eine Partei, die stolz auf die eigene Geschichte zurückblicken kann, auf Menschen wie Friedrich Ebert, Kurt Schumacher und Willy Brandt.

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