SPD setzt sich für mehr Betreuungsplätze in Grundschulen ein: „Aktuelle Pläne der Verwaltung zu neuen Gruppen sind ein richtiges Signal“

April 11, 2018
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„Immer mehr Eltern wollen ihre Kinder in der Grundschule auch am Nachmittag gut betreut wissen. Als SPD können wir das nur begrüßen und setzen uns daher intensiv für die Schaffung neuer Betreuungsplätze in Offenen Ganztagsgrundschulen (OGATA) ein. Mit den Fördermitteln des Landes ‚GuteSchule 2020‘ haben wir auch das erforderliche Geld zur Verfügung, um neue Räume zu schaffen. Mittlerweile gibt es in Mönchengladbach 2.000 Betreuungsplätze in 87 OGATA-Gruppen an insgesamt 27 Grundschulen und zwei Förderzentren. Hinzu kommen noch einmal über 900 Kinder in anderen Betreuungsmaßnahmen und 564 Plätze im Programm ‚Acht bis Eins‘. Das ist schon eine ganze Menge, reicht aber bei weitem nicht aus. Fast 6.000 Grundschüler sind heute ohne jeden Betreuungsplatz. Die aktuellen Pläne der Verwaltung zu neuen Gruppen sind daher ein richtiges Signal“, erklärt die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Monika Schuster.

Begleitend zum Rahmenplan Offener Ganztag, der in der kommenden Mai-Ratssitzung beschlossen wird, hat die Verwaltung weitere Ausbaupläne für neue OGATA-Gruppen zum Schuljahr 2019/2020 vorgestellt. Die konkreten Planungen dazu laufen jetzt an. Die Katholische Grundschule Nordstraße und die Gemeinschaftsgrundschule Astrid-Lindgren sollen neue Räumlichkeiten erhalten und damit Offene Ganztagsgrundschule werden. An der Evangelischen Grundschule Pahlkestraße soll eine Erweiterung der Gruppen durch einen Neubau von Räumlichkeiten erreicht werden. Die Katholische Grundschule Anton-Heinen soll so umgebaut werden, dass auch hier neue Betreuungsplätze entstehen können.

„Wenn wir den aktuellen Elternwillen und den Plan der neuen Bundesregierung, einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in der Grundschule ab 2025 zu realisieren, übereinander legen, müssen wir uns mächtig ins Zeug legen. Auf die Stadt Mönchengladbach wird ein großer Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen zukommen, den wir mit den konventionellen Modellen kaum bewältigen können. Wir müssen überlegen, wo wir Nachmittagsbetreuung stattfinden lassen können. Welches Anforderungsprofil stellen wir an die Mitarbeiter in den Einrichtungen? Wie gestalten wir die Gebühren und welche qualitativen Standards brauchen wir? Wie können wir gemeinsam mit den Trägern den geplanten Rechtsanspruch umsetzen? Eines hat uns die Kita-Entwicklung doch deutlich gezeigt, wir können nicht abwarten und das Problem am letzten Tag anpacken. Wenn wir als Stadt unseren Familien einen echten Mehrwert bieten wollen, müssen wir heute schon die Plätze von Übermorgen planen. Die SPD Mönchengladbach wird dazu die Initiative ergreifen“, so Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender der SPD.

 

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